Projekt: Lifeboat

Schwangerschaft und Mutterschaft bei Frauen mit HIV sind in Deutschland auch heute noch Reizthemen. Große Teile der Öffentlichkeit wissen nicht, dass Frauen mit HIV bei entsprechender Vorsorge fast immer gesunde Kinder bekommen können. Auch heute noch drängen selbst Fachleute, etwa Gynäkolog:innen, schwangere Frauen mit HIV zu unnötigen Abtreibungen.

Auch auf der jüngsten der Welt-Aids-Konferenz in Toronto wurde die mangelnde Aufklärung zu diesem Thema wiederholt beklagt. Mit einer Multimedia-DVD will das Netzwerk Frauen und Aids ein Medium zur Aufklärung und zur Stärkung von Frauen mit HIV (Empowerment) schaffen. Die DVD wendet sich daher an mehrere, unterschiedliche Zielgruppen: an betroffene Frauen, an Multiplikator:innen wie z. B. Berater:innen in Aids-Hilfen und Familienberatungsstellen, an medizinisches Personal wie z. B. Gynäkolog:innen und Hebammen und an eine breite Öffentlichkeit. Die Multimedia-DVD soll eine Vielzahl an Informationen in unterschiedlicher Form enthalten: Texte, Adressen von Beratungsstellen, Hinweise auf Fachliteratur und relevante Internet-Links. Vorrangig sollen aber Kurzfilme produziert werden. Diese Kurzfilme – geplant sind insgesamt zehn Filme mit in einer Länge zwischen circa drei und zehn Minuten – werden nach dem Carasana-Prinzip sehr maßgeblich von den Protagonistinnen bestimmt. Denn bei den Protagonistinnen der Filme handelt es sich überwiegend um Frauen, die selbst mit HIV Mutter geworden sind. Inzwischen sind die ersten Beiträge produziert. Die beteiligten Mütter haben, teilweise mit ihren Kindern, selbst festgelegt, welche Inhalte in welcher Form für die DVD produziert wurden.

Für die fertigen Beiträge lässt sich eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten denken. In erster Linie soll die DVD denjenigen Frauen Mut machen, die mit HIV schwanger sind oder werden möchten. Damit sie alle Möglichkeiten wahrnehmen können, die ihrer eigenen Gesundheit und der der (ungeborenen) Kinder dienen. Die Beiträge können aber auch als Schulungsmaterial für Berater:innen eingesetzt werden. Sie können in den Wartezimmern von HIV-Ambulanzen und Schwangerschaftsvorsorge gezeigt werden. Sie sind auch als Material für Publikumsmedien, z. B. im Rahmen von Fundraising-Aktionen, denkbar. Die fertigen DVDs werden gegen eine geringe Schutzgebühr abgegeben, um eine hohe Verbreitung zu sichern.

Zum Projekt geht es hier.

Die GSSG und Corona

März 2020 - Die Corona-Krise betrifft auch die Arbeit und Projekte unserer Stiftung. Um uns und unsere Kooperationspartner:innen zu schützen, werden viele Veranstaltungen, bei denen wir uns persönlich begegnen wollten, verschoben.

Trotz aller Einschränkungen sind wir bei Fragen zur Stiftungsarbeit telefonisch und per E-Mail erreichbar. Sobald es die Situation erlaubt, freuen wir uns, die reguläre Arbeit gemeinsam fortzusetzen.

Mit den besten Wünschen für uns alle – die GSSG

Die Sommer-DHIVA 2020 ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit.

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GSSG unterstützt Sexarbeiter:innen

Juli/August 2020: Bundesweit demonstrieren Sexarbeiter:innen für ein Ende der Corona-bedingten Arbeitsverbote.

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Nothilfe-Fonds des BesD für Sexarbeiter:innen in der Corona-Krise

8. April 2020: Seit den Corona-bedingten Arbeitsverboten kämpfen in der Sexarbeit die Ärmsten der Armen um ihr Überleben.

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Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

26. März 2020: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expert:innen eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt.

Unter der kostenfreien Nummer 08000-116 016 leistet das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" anonym Erst- und Krisenunterstützung bei Gewalt gegen Frauen.

Reproduktive Gesundheit von Frauen durch Corona-Pandemie gefährdet

7. April 2020: Die Hürden zum Schwangerschaftsabbruch haben sich durch die Corona-Krise verdoppelt. Ungewollt schwangere Frauen sind derzeit mit gravierenden Engpässen in der Versorgung konfrontiert.

Pro familia fordert daher den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch niedrigschwelliger zugänglich zu machen und die Versorgung von betroffenen Frauen in ganz Deutschand gleichermaßen zu sichern.

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Frauengesundheitsportal hat neuen Themenschwerpunkt: Sexuelle Gesundheit

29. August 2019: Im Vorfeld des Welttages der sexuellen Gesundheit am 4. September 2019 weist die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihren neuen Themen­schwerpunkt "Sexuelle Gesundheit" im Frauen­gesundheitsportal hin. Auf der Webseite erfahren Frauen, wie sie aktiv zu ihrer sexuellen Gesundheit beitragen können. Mehr...

Die Dezember-DHIVA ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Es gibt sie als E-Paper hier.

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