GSSG | Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit

Unsere Partner in der Welt

Lifeboat International

Mit dem Projekt Lifeboat Deutschland ist die GSSG Partnerin im internationalen Projekt Lifeboat.

ICRSE

Die GSSG unterstützt das International Committee for the Rights of Sexworkers in Europe (ICRSE).

AVAC: Global Advocacy for HIV Prevention

Moderne Präventionsstrategien wie Impfstoffe, Mikrobizide und die antiretrovirale Therapie tragen verstärkt zur Prävention von HIV bei. Die GSSG arbeitet dazu mit der Global Advocacy for HIV Prevention (früher AIDS Vaccine Advocacy Coalition – AVAC) zusammen.

GSSG-Geschäftsführerin Harriet Langanke ist seit April 2012 Mitglied der europäischen PxROAR Gruppe. In Deutschland arbeitet Harriet Langanke auch mit AVAC-Mitglied Nicholas Feustel zusammen: www.wasistprep.de.

2016
Im Januar 2016 fand der zweite „European HIV Prevention Summit“ in Brüssel statt. Veranstalter waren die European AIDS Treatment Group (EATG) und AVAC. Schwerpunkte des Treffens waren die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP), Testing und Treatment und die Zukunft der HIV-Prävention. Den Abschlussbericht gibt es als Download hier. Mehr Informationen und Eindrücke von der Konferenz gibt es hier. Mehrere Kurzfilme zeigen die Highlights der Veranstaltung:

2014
Im Juni 2014 hat Harriet Langanke zwei Positionspapiere von AVAC zur HIV-Prävention vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Das Positionspapier „Ein Ende ist in Sicht“ befasst sich mit den jüngsten Durchbrüchen in der Präventionsforschung zu HIV und mit „Ein Must Have für Frauen“ bezieht AVAC Stellung zur HIV-Prävention in Frauenhand.

2013
Im September 2013 hielt GSSG-Stifterin Harriet Langanke beim Europäischen Aids-Kongress in Brüssel einen Vortrag. Das Thema: Marketing für Mikrobizide. Die Folien zum Vortrag gibt es hier.

Auf dem Jubiläumskongress der Deutschen STI-Gesellschaft vom 14. bis 16. Juni 2013 in Berlin war AVAC zusammen mit der GSSG mit einem Poster zu modernen Präventionsstrategien und ihre Bedeutung für die deutsche Bevölkerung vertreten. Das Poster gibt es hier zum Download.

EATG: European AIDS Treatment Group

Die European AIDS Treatment Group (EATG) ist ein Netzwerk von freiwilligen AktivistInnen aus über 40 europäischen Ländern. Das Netzwerk tritt ein für die Interessen von Menschen mit HIV. Die EATG arbeitet dazu daran, die Interessen von Menschen mit HIV in der Forschung zu wahren, den Zugang zu Behandlung zu ermöglichen und auszubauen und das Wissen zu Behandlungsmöglichkeiten zu verbreiten.

Seit der Gründung des Netzwerks 1992 liegt der Fokus nicht nur auf der antiretroviralen Behandlung von HIV sondern auch auf Behandlungsstrategien für opportunistische Infektionen und andere aids-bezogene Erkrankungen.

Seit Ende März 2014 engagiert sich GSSG-Stifterin Harriet Langanke in der European AIDS Treatment Group EATG. Für EATG4Women, die Frauensparte der pan-europäischen Aktivisten-Gruppe, hat sie im Interview einige Fragen aus deutscher Sicht beantwortet.

Im Oktober 2019 wählten die Mitglieder der EATG sie zur Kassenprüferin („Internal Auditor“). Im Mai 2020 hat die EATG sie als Repräsentantin für das Wissenschaftliche Komitee der sozialwissenschaftlichen Forschung (AMEP) im Rahmen der europäischen European HIV Vaccine Alliance (EHVA) berufen. Sie soll bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das HI-Virus die Community-Perspektive vertreten. Bei beiden Positionen handelt es sich um ein unbezahltes Ehrenamt.

IASR: International Academy of Sex Research

Die International Academy of Sex Research (IASR) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft, gegründet 1973. Ziel ist, die Forschung im Bereich sexuellen Verhaltens mit wissenschaftlichen Standards und durch finanzielle Unterstützungen zu fördern. Forschungsergebnisse werden durch jährliche Treffen und das Journal Archives of Sexual Behavior verbreitet.

GSSG-Geschäftsführerin Harriet Langanke ist seit März 2014 Mitglied der IASR. Bereits seit 2010 begleitet Langanke ein Forschungsprojekt zu Sexarbeit an der Universität Malmö in Schweden. Mehr dazu hier.

3. Dezember 2012: Schwedische Medien berichteten Ende November über Harriet Langankes Forschung zu Freiern. Mehrere Tageszeitungen schrieben, was die GSSG-Stifterin über die Nutzung von speziellen Internet-Plattformen, so genannten Freier-Foren, herausgefunden hat.
Harriet Langanke, Forscherin an der Universität Malmö, hat in einer Studie herausgefunden, dass Termine mit SexarbeiterInnen ähnlich wie andere Freizeitaktivitäten am Anfang der Woche geplant werden. Am häufigsten an Montagen zwischen 16 und 18 Uhr. Auch der Sonntag sei ein wichtiger Tag, um Pläne zu schmieden und einen Blick in die Foren zu werfen. Beim Besuch der Freier-Foren tauschen sich die Nutzer über ihre Erlebnisse aus und sammeln Informationen zu Sexdienstleistungen. Samstage würden am seltensten genutzt, um Termine für Sexdienstleistungen auszumachen, so das Ergebnis der Studie.
Da Prostitution in Deutschland, anders als in Schweden, nicht verboten ist, konnte Langanke sich in Fokusgruppen mit Freiern, Forenadministratoren, Sex- und Sozialarbeiterinnen offen über die Aktivitäten der Freier unterhalten. Das Hauptaugenmerk der Studie galt sieben sogenannten Community-Foren mit insgesamt 200.000 registrierten Usern.

Die Pressemitteilung der Universität Malmö gibt es auf Englisch hier

WECARe +

In Vorbereitung für die 18. Welt-Aids-Konferenz 2010 in Wien und für die Zeit danach haben HIV-betroffene Aktivistinnen das Netzwerk “Women in Europe and Central Asia Regions Plus” – kurz WECARe+ – gegründet.

Verglichen mit anderen Regionen haben Frauen in Westeuropa nur wenig politischen Aktivismus zu HIV entfalten können. Bis heute gibt es kein offizielles Netzwerk für HIV-positive Frauen für im europäischen und zentralasiatischen Raum.

In Vorbereitung für die 18. Welt-Aids-Konferenz 2010 und für die Zeit danach haben HIV-betroffene Aktivistinnen das Netzwerk “Women in Europe and Central Asia Regions Plus” – kurz WECARe+ – gegründet. Die Konferenz in Wien gab uns die seltene Möglichkeit, die Welt auf die Situation zu HIV in Europa und Zentralasien aufmerksam zu machen. WECARe+ haben wir auf der Konfrenz offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit können wir das Bewusstsein von europäischen Regierungen, Fachleuten, den Medien und der Gesellschaft schärfen.

HIV ist auch für Europa eine Herausforderung. Denn verglichen mit anderen Ländern, ist die Zahl HIV-positiver Frauen hier meist noch gering. Daher wird HIV oft als ein Thema mit geringer Bedeutung betrachtet. Den meisten Menschen erscheint HIV nicht relevant und oft sind sie erstaunt, wenn sie hören, wie viele Frauen das Virus haben. In vielerlei Hinsicht ist HIV bei Frauen ein Thema im Verborgenen. Für HIV-positive Frauen in Europa ist das ein großes Problem, obwohl Europa sich selbst als entwickelt bezeichnet.

So haben wir den Verein WECARe+ für Europa und Zentralasien gegründet.Wir hoffen, damit nicht nur alle Frauen und Mädchen in unserer Region zu unterstützen, sondern Betroffene in der ganzen Welt. Wir hoffen und vertrauen darauf, dass wir mit der Welt-Aids-Konferenz den Menschenrechten von Frauen Geltung verschaffen können. Gemeinsam können wir eine neue, menschlichere Antwort auf HIV finden – zum Wohl von uns allen. Der Verein ist erneut vom Finanzamt Köln als gemeinnützig anerkannt. Den aktuellen Freistellungsbescheid finden Sie hier.

Weitere Informationen: www.womeneurope.net

ATHENA

ATHENA ist ein internationaler Zusammenschluss, der sich für Frauen- und Gender-spezifische HIV-Arbeit einsetzt. Die GSSG ist Mitglied bei Athena.

Den Appell von Athena „10 Reasons Why Criminalization of HIV Exposure or Transmission Harms Women“ hat die GSSG Ende 2009 als erste deutsche Unterzeichnerin unterstützt.

Inzwischen liegt die deutsche und durch das AIDS Legal Network autorisierte Fassung „10 Gründe, warum die Kriminalisierung von HIV-Infektionen Frauen schadet“ vor.

Zum Download in Englisch            Zum Download in Deutsch

In 2016 hat Athena wieder eine Women’s Networking Zone (WNZ) auf der Welt-Aids-Konferenz im südafrikanischen Durban organisiert. Die GSSG hat zusammen mit vielen anderen die WNZ wie in den Jahren 2010, 2012 und 2014 unterstützt. Zum englischsprachigen Bericht zur WNZ geht es hier.

Um die Welt-AIDS-Konferenz in Wien 2010 aus Frauensicht vorzubereiten, lud die GSSG zusammen mit Athena und weiteren Partnern Frauen aus den östlichen Ländern Europas zum Mitmachen ein. Die „Invitation to Participate“ gibt es zum Download auf EnglischRussischDeutschUkrainisch und Rumänisch.

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