Grundlagen
- Mai 2026 – Was soziale Arbeit für das Thema Sexarbeit bedeutet – oder bedeuten kann – hat GSSG-Fachbeirätin Elfriede Steffan in einem Grundsatz-Beitrag festgehalten. In „Sexarbeit zwischen Repression und Akzeptanz“ schildert sie gemeinsam mit Ko-Autorin Harriet Langanke die Rolle der Sozialen Arbeit für die Sexarbeit. Zum Verlag geht es hier.
- April 2026 – Im Beltz-Verlag ist im Frühjahr 2026 ein Kompendium erschienen, das viel Grundsätzliches zum Themenfeld sexuelle Gesundheit umfasst. Das „Handbuch Sexualität – Sexuelle Gesundheit – Sexualkultur“ enthält unter anderem einen Beitrag von GSSG-Stifterin Harriet Langanke zum Thema „Paysex – ein Feld mit heterogenen Strukturen“. Zum Verlag geht es hier.
- Im Oktober 2020 veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Leitfaden zur verpflichtenden gesundheitlichen Beratung nach § 10 des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG). Darin wird die aktuelle Gesetzeslage erklärt und es werden hilfreiche Hinweise zur konkreten Beratungssituation gegeben. Abschließend wird dies durch medizinische Informationen zum Themenfeld sexuelle Gesundheit ergänzt. Der Leitfaden soll die Beratung bundesweit vereinheitlichen und erleichtern. Zum Leitfaden geht es hier.
- Am 1. Oktober 2015 veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Abschlussbericht zum Projekt „Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution“. Zum Abschlussbericht geht es hier.
- Am 11. August 2015 bezog Amnesty International in einer Resolution Stellung zur Sexarbeit. Die Menschenrechtsorganisation setzt sich damit für eine Entkriminalisierung von Sexarbeiter:innen ein. Zur Resolution geht es hier.
- Ende 2014 erschien die Ausgabe 4/2014 von HIV and More zum Schwerpunkt Sexarbeit. Harriet Langanke schreibt in ihrem Beitrag „Sexuelle Gesundheit bei Prostitutionskunden“ über Präventionsangebote für Freier. Zum Artikel geht es hier. Zur gesamten Online-Ausgabe von HIV and More geht es hier.
- Seit dem 8. Oktober 2014 liegt der Abschlussbericht des „Runden Tisches Prostitution NRW“ vor. Bei der offiziellen Übergabe durch seine Leiterin Claudia Zimmermann-Schwartz erklärte Ministerin Barabara Steffens vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen: „Prostitution lässt sich nicht verbieten, und Prostitution ist auch kein Beruf wie jeder andere. Aber wer diese Tätigkeit ausüben will, soll dies unter rechtsstaatlichen und menschenwürdigen Bedingungen tun können“. Den Abschlussbericht gibt es als Download hier.
- Am 18. Juli 2014 trafen sich in Köln Expertinnen und Experten zur Fachtagung „FRISCH, FROMM, FRÖHLICH, FREIer – Was haben Prostitutionskunden mit sexueller Gesundheit zu tun?“ Die Veranstaltung fand in Kooperation der DSTIG mit der Gemeinnützigen Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) statt. Zur Dokumentation geht es hier.
- Im Juni 2014 veröffentlichte die Medienwissenschaftlerin Nicola Döring von der Universität Ilmenau in der Zeitschrift für Sexualforschung den Beitrag „Prostitution in Deutschland: Eckdaten und Veränderungen durch das Internet“. Die Autorin bezieht in ihrem Beitrag unter anderem Forschungserkenntnisse von Harriet Langanke zu Freierforen mit ein. Zum Beitrag geht es hier.
- Im April 2014 veröffentlichte eine Autorinnengruppe um GSSG-Fachbeirätin Elfriede Steffan die Analyse „Prostitution in Deutschland – Fachliche Betrachtung komplexer Herausforderungen“. Vor dem Hintergrund der Prostitutionsdebatte setzen sich die Autorinnen wissenschaftlich mit Sexarbeit in Deutschland auseinander. Zum Dokument auf Deutsch geht es hier. Zum Dokument auf Englisch geht es hier.
- Im Dezember 2012 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Handlungsempfehlung zur Prävention und Behandlung von sexuell übertragbaren Infektionen bei SexarbeiterInnen. Zum Dokument auf Englisch geht es hier.
Grundlagen
Die GSSG betrachtet Sexarbeit nicht nur als Arbeit, sondern auch als Aufgabenfeld, um das Recht auf sexuelle Gesundheit zu schützen. Deshalb setzt sich die Stiftung für die Rechte von Sexarbeiter:innen und ihren Kund:innen ein. Dafür klärt sie auf, forscht und bezieht Stellung in öffentlichen Debatten zu Sexarbeit.
Die Stiftung bietet Überblicke zu wichtigen
Daneben spielen weitere Aspekte eine herausragende Rolle:
Medienarbeit: Wie unsere Gesellschaft das Thema Sexarbeit wahrnimmt, hängt stark davon ab, wie Medien darüber berichten. Die GSSG hat bereits 2013 Tipps dazu veröffentlicht. Sie hat sich auch bei einem Gemeinschaftsprojekt eingebracht: Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) haben im September 2025 eine „Handreichung Sexarbeit“ präsentiert. Diese „Tipps für Medienschaffende“ sollen Journalist:innen dabei unterstützen, wenn sie sachlich und sensibel über Sexarbeit oder Prostitution berichten wollen. Weitere Infos zur Handreichung finden sich hier beim DJV.
Inklusiv Intim: Die Stiftung engagiert sich auch im Bereich Sexualität und Pflege. Denn Sexualität ist für Menschen mit Behinderung, Betreuung oder in Einrichtungen manchmal nur dann möglich, wenn sie dafür bezahlen. Ein spezieller Bereich der Sexarbeit, die so genannte Sexualassistenz oder auch Sexualbegleitung, widmet sich genau diesem Bedarf.
Da sexuelle und gesundheitliche Rechte für alle Menschen gelten, unterstützt die GSSG auch den Bereich der Sexualassistenz.
In Kooperation mit Dritten vermitteln wir Qualifizierungen für Pflegekräfte oder andere Mitarbeiter:innen, die Menschen ambulant oder stationär betreuen und sich für deren sexuelle Rechte einsetzen wollen. Dafür steht vor allem unser Projekt Inklusiv Intim.