Roter Stöckelschuh
Der Rote Stöckelschuh fördert die sexuelle Gesundheit von Menschen in der Sexarbeit
Der Rote Stöckelschuh ist ein Projekt, das auch die sexuelle Gesundheit von Menschen in der Sexarbeit fördert.
Das ist nötig, weil Menschen aus der Sexarbeit noch immer von Ausgrenzung und Stigmatisierung in der gesundheitlichen Versorgung berichten. Berater:innen in Fachberatungsstellen und im öffentlichen Gesundheitsdienst bestätigen: Sexarbeitende können sich nicht immer als solche zu erkennen geben – obwohl es medizinisch sinnvoll wäre.
Um die gesundheitliche Versorgung für Sexarbeitende zu verbessern, hat das Projekt mehrere Bausteine entwickelt, z.B.:
– einen Aufkleber mit einem roten Highheel: mit ihm können u.a. ärztliche und therapeutischen Einrichtungen signalisieren: wir gehen akzeptierend mit dem Thema Sexarbeit um;
– eine bundesweite Adress-Datenbank: hier können sich Einrichtungen (Praxen, Beratungszentren, Kliniken u.v.m.) eintragen lassen, die ihre gesundheitsfördernden Dienste bewusst und respektvoll auch für Menschen in der Sexarbeit anbieten.
Die Stiftung begleitete den Roten Stöckelschuh seit seiner Gründung 2017. Bis 2023 war der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) alleiniger Träger des Projekts. Danach fungierten BesD und GSSG gemeinsam als Träger:innen. Im August 2026 haben sich GSSG und BesD darauf verständigt, das Co-Parenting für das Projekt zu beenden. Förderanträge für den Roten Stöckelschuh prüft die GSSG auf Grundlage geltender rechtlicher Vorgaben.