GSSG | Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit

Sexsicher

Enjoy a Better Way in Sex​

Sex ist wunderbar – solange alles im Einverständnis der Beteiligten geschieht und solange er ohne unerwünschte Folgen bleibt.

Die Internetseiten des Projekts www.sexsicher.de informieren über die STI-Risiken verschiedener Sexpraktiken. Die Seiten wenden sich vor allem an die Kunden von Sexdienstleister:innen, sog. Freier. Aber auch andere Interessierte finden hier Auskunft.

Die Infoseiten beschreiben die sexuell übertragbaren Infektionen (STI), ihre Erreger und Symptome. Doch vor allem finden sich Antworten auf Fragen wie solche: Wie kann man sich schützen? Wie erkennt man, ob man sich angesteckt hat? Und wie sieht die Therapie aus?

Denn Sex an sich ist nicht gefährlich, diese Botschaft steht im Mittelpunkt von Sexsicher.de.

Erdbeerkuss (Bild: KI)

Die Seiten werden von einem Team von ganz unterschiedlichen Fachleuten betreut. Mediziner:innen, die Teams von Aids-Hilfen und Gesundheitsämtern und andere Menschen, die sich gut mit Sex(arbeit) auskennen.

Die Webseiten entstanden in ihrer ersten Version schon 2003. Zuvor hatte die damalige Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wesentliche Stakeholder versammelt: Fachkräfte aus der HIV-Aufklärung, Medizininer:innen und vor allem Männer, die die damals noch neuen Freierforen nutzten. Gemeinsam entwickelten sie Sexsicher.de. Ein Angebot, das vor allem für Freierforen und andere Plattformen gedacht ist, um eine Zielgruppe anzusprechen, die oft vergessen wird: Kunden von Sexarbeiter:innen.

Seit 2007 ist Sexsicher.de ein Projekt der GSSG. 

Als kritischen Beitrag zur immer wieder aktuellen Debatte zu Sexarbeit hat die GSSG einen Kurzfilm mit sechs Positionen zur Prostitution produziert. Unter der Leitfrage „Schon einmal darüber nachgedacht?“ setzt sich der kurze Erklärfilm kritisch mit bekannten Vorurteilen zum Thema Sexarbeit auseinander. Zum Film geht es hier.

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