Der DJV-Verbandstag 2026: Nexis-Leiterin Harriet Langanke beteiligt sich an zukunftsweisenden Weichenstellungen im Journalismus
Vom 8. bis zum 10. November 2026 blickt die deutsche Medienlandschaft nach Wiesbaden. Dort tritt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zu seinem Verbandstag zusammen – dem obersten Entscheidungsgremium der Gewerkschaft und des Berufsverbands. In Zeiten tiefgreifender medialer und gesellschaftlicher Umbrüche ist diese Zusammenkunft weit mehr als eine formelle Routineveranstaltung; sie ist ein Kompass für die Zukunft des Journalismus in Deutschland.
Das Gremium und seine Aufgaben
Der Verbandstag führt rund 200 Delegierte, den Bundesvorstand sowie die Vorsitzenden der Landesverbände und Fachausschüsse zusammen. Alle zwei Jahre werden hier unter der Leitung des Bundesvorsitzenden Mika Beuster zentrale medienpolitische Richtlinien verabschiedet, gewerkschaftliche Kernstrategien diskutiert und wichtige Wahlen abgehalten. Hier entscheidet sich, mit welcher Stimme und welchem Nachdruck der Verband für faire Arbeitsbedingungen und die uneingeschränkte Pressefreiheit eintritt.
Diversität und gesellschaftliche Verantwortung in der Praxis
Doch der DJV steht nicht nur für tarifliche und arbeitsrechtliche Kernfragen, sondern auch für einen modernen, inklusiven und verantwortungsbewussten Journalismus. Wie lebendig und vielschichtig dieses Engagement in der Praxis aussieht, zeigt sich eindrucksvoll an den aktiven Mitgliedern des Verbandes – wie etwa der Journalistin und Nexis-Leiterin Harriet Langanke.
Sie unterstützt die Verbandsarbeit seit Jahren in verschiedenen Rollen. Seit August 2015 steht sie im DJV-NRW dem Fachausschuss Online vor und seit November 2022 bringt sie ihre Expertise im DJV-Bundesfachausschuss für Chancengleichheit und Diversity ein. Ihr Einsatz für einen gerechten und zeitgemäßen Diskurs ist weitreichend: Im August 2023 diskutierte sie im Rahmen der DJV-Reihe „Media Hour – Digital Lunch Break“ mit Tom Neuwirth (aka Conchita Wurst) über faire Sprache und das Recht auf eine inklusive, gendersensible Ausdrucksweise. Auch in aktuellen Audio-Formaten ist sie präsent: 2025 beleuchtete sie im DJV-NRW-Podcast „Ohne Block und Bleistift“ den medialen Umgang mit queeren Themen.

Internationale Perspektiven und anhaltendes Engagement
Neben der Förderung von Diversität engagiert sich Harriet Langanke auch für die Einordnung komplexer geopolitischer Themen. Im Januar 2026 moderierte sie für die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) im DJV ein digitales Hintergrundgespräch zur brisanten Lage im Iran. Zu Gast waren bei diesem Format unter anderem die langjährige Redakteurin der persischsprachigen Redaktion der Deutschen Welle, Shora Azarnoush, und der freie Journalist Navid Moshgbar. Im September 2026 unterstrich sie ihr kontinuierliches Engagement zudem durch die Moderation einer Session bei der Fachtagung „Besser online“ in Bremen. Dort sprach sie mit der Hamburger Speakerin Alexandra Antwi-Boasiako über Empowerment und das Reflektieren von Zukunftsthemen.
Engagements wie diese verdeutlichen, dass der Deutsche Journalisten-Verband ein aktiver Gestalter des gesellschaftlichen Diskurses ist. Wenn im November 2026 die Delegierten in Wiesbaden zusammenkommen, werden genau diese Perspektiven – von der Verteidigung journalistischer Freiheiten bis hin zu Diversität und inklusiver Sprache – den Ton angeben und die Ausrichtung des DJV für die kommenden Jahre bestimmen.